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Mama says, I was a writer, before I could talk …

Hallo Du,

bist Du auch, so wie ich, einer von diesen Menschen, die in Gesprächen schlecht argumentieren können und auch nicht schlagfertig sind? Wenn es darum geht, dass ich jemandem erklären möchte, was ich denke, fühle und wovon ich überzeugt bin, dann ist für mich die schriftliche Form perfekt. Deshalb habe ich in meinem Leben schon unzählige Briefe und später Emails geschrieben. Und oft hat man mir gesagt, dass ich gut schreiben kann. Mein Mann meinte, er erwarte von mir, dass ich eines Tages ein Buch veröffentliche. Daraufhin läuteten hinter den Schläfen meines Vaters die Alarmglocken und er gebot mir, dass er in meinem Buch nicht vorkommen möge.

Und schon war die Idee vom Buch dahin. Was für ein Buch sollte ich denn schreiben, in dem mein Vater NICHT vorkommt?

Und darum tat sich lange gar nichts in die Richtung.

Weil, an Fantasie mangelt es mir. Ich kann nichts erfinden. Was ich schreibe, muss ich selbst fühlen. Wer fantasievoll schreiben kann, oder aus der Sicht einer anderen Person, den bewundere ich sehr.

Ein weiteres Hindernis war immer das Selbstvertrauen. Die Gedanken, die es in mir denkt:

„Ein Buch schreiben … Schreiben … Das würde doch JEDER gerne tun! Warum soll ausgerechnet MEIN Buch veröffentlicht werden? Warum soll jemand lesen wollen, was ICH schreibe?“

Wenn man sich aber von solchen Gedanken (und überhaupt) daran hindern lässt, seinen Träumen zu folgen, seine Talente auszuleben, zu tun, was einem Freude macht, dann, ja dann kommt das Schicksal zu Hilfe. Es gibt einen äußeren oder inneren Zusammenbruch und dabei kann man tief in sich hineinschauen und herausfinden, WARUM der Zusammenbruch passiert ist. Bis man sich wieder aufrappelt und auf seinem eigentlichen Weg weiter geht.

Ja, ich hatte diesen Zusammenbruch. Aus ganz unspektakulären Gründen. Ich bin so zart besaitet, da reicht anscheinend schon eine Kleinigkeit aus, um mich auszuknocken. Und ich bin sehr froh darüber, dass ich das durchmachen musste. Vor allem bin ich froh über die vielen Helfer, die mich alle Stück für Stück wieder aufrichteten.

Abgesehen davon natürlich, dass mir meine Familie und Freunde sowie ein paar Therapeuten massivst geholfen haben, möchte ich, dass Du, lieber Leser oder liebe Leserin, weißt, welche öffentlichen Personen mich in meinem Denken, Fühlen und Schreiben nachhaltig beeinflussen, da mir dessen Weisheit weiter geholfen hat.

Diese sind:

Mareike Awe, Robert Betz, Eileen Caddy, Christina von Dreien, Andrea Engel, Bruno Gröning, Louise Hay, Andreas Himmelstoß, Byron Katie, Ute Kretzschmar, Sandra Lau, Nina Muigg, Ines Nandi, Catherine Ponder, SEOM, Colin Tipping …

Und warum ist es nun ein Blog? Weil er perfekt ist. Er ist einfach da. Ich brauche niemanden vorher zu fragen, ob es gut genug ist, was ich schreibe. Ich bin frei, zu schreiben, was mir am Herzen liegt. Und jeder Mensch hat den freien Willen, es zu lesen oder nicht. Und für mich macht es keinen Unterschied, ob es zehn Menschen lesen oder eine Million.

Danke, dass DU es liest! Ich freue mich und hoffe, dass ich Dich berühren kann.

Deine Monika